Du wachst als der Mensch auf, der du gestern warst — und zwar bevor du überhaupt wach genug bist, um eine Entscheidung zu treffen. Re-Design unterbricht genau das. Zehn Minuten morgens. Zehn Minuten abends.
Das Licht ist schon aus. In dir ist dieses Gefühl von: Okay. Ab morgen wird es anders. Das ist kein halbherziges Vorhaben, das ist echt. Du spürst es körperlich. Du siehst schon vor dir, wie du morgen früh aufstehst, wie du trainierst, wie du endlich an dem Ding arbeitest, das du seit Monaten vor dir herschiebst.
Und dann klingelt der Wecker.
Du bist noch nicht mal richtig wach, und da ist schon dieser erste Gedanke. Meistens nicht mal ein schöner. Meistens der gleiche wie gestern. Und der Tag davor. Dann greifst du zum Handy. Und dann läuft es: die gleichen Nachrichten, die gleiche Reaktion, das gleiche leichte Genervtsein, der gleiche Kaffee, der gleiche Weg.
Und um zehn Uhr vormittags bist du wieder exakt der Mensch von gestern. Nicht der, den du dir gestern Abend vorgestellt hast. Sondern der, der du eh schon warst.
Das Problem ist nicht, dass du dich nicht veränderst.
Das Problem ist, dass du dich jeden Morgen an dich selbst erinnerst.
Du hast Bücher gelesen. Podcasts gehört. Reflektiert. Du weißt eigentlich, was du tun müsstest — und trotzdem machst du es nicht. Das liegt nicht an deiner Disziplin. Es liegt daran, dass Wissen auf einer anderen Ebene landet als die, auf der dein Leben entschieden wird.
Alles, was du je erlebt und gefühlt hast, ist gespeichert. Dein Gehirn ist im Grunde eine Aufzeichnung dessen, was du bisher gelebt hast. Praktisch — aber es macht dich vorhersehbar.
Gedanken sind die Sprache des Gehirns, Gefühle die des Körpers. Und Gefühle sind das Endprodukt deiner Erinnerungen. Du denkst und fühlst innerhalb dessen, was du bereits kennst.
Kaltduschen, Journaling, Sport — alles gut. Aber Verhalten verändert nicht, wer du bist. Es verändert deinen Vormittag. Re-Design verändert, wer in diesen Vormittag hineingeht.
Direkt nach dem Aufwachen und direkt vor dem Einschlafen verändern sich deine Gehirnwellen. Ein paar Minuten, in denen dein System noch nicht entschieden hat, wer du heute bist. Die meisten Menschen füllen dieses Fenster mit ihrem Handy — und geben ihrem alten Selbst das erste und das letzte Wort des Tages.
Noch vor dem Handy, noch vor dem Kaffee: Du gehst in deine Zukunft. Nicht als Wunschliste, sondern als Erfahrung. Was siehst du. Was hörst du. Wer ist um dich herum. Und vor allem: wie fühlt sich das an.
Der Teil, den fast alle weglassen — und der eigentlich alles zusammenhält. Du lässt deinen Tag noch einmal durchlaufen. Ehrlich. Ohne dich fertigzumachen, aber auch ohne dir was vorzumachen.
Dein Traumleben ist kein Ziel, das du irgendwann erreichst. Dein Traumleben ist ein Nebenprodukt davon, wer du jeden Morgen wirst.
Um sechs Uhr morgens mit geschlossenen Augen im Halbschlaf selbst durch diesen Prozess zu führen — sich selbst zu erinnern, welche Frage jetzt kommt, ohne wieder einzuschlafen — ist etwas völlig anderes, als davon gehört zu haben. Genau deshalb habe ich es aufgenommen. Du legst dich hin, drückst Play und lässt dich durchführen.
Wie das Programm funktioniert, warum die zwei Zeitpunkte gewählt sind und wie du es für dich nutzt. Einmal hören, dann weißt du Bescheid.
Geführt, direkt nach dem Aufwachen. Du gehst in deine Zukunft, probst den Tag und stehst als der Mensch auf, der du werden willst.
Geführt, als Letztes vor dem Einschlafen. Selbstkorrektur: Tag reflektieren, bessere Version proben, verankern.
Als ich mit Persönlichkeitsentwicklung angefangen habe, bin ich da rein wie in ein Loch. Bücher, Podcasts, Seminare, Videos. Ich habe sogar eine Coach-Ausbildung abgeschlossen. Und jetzt kommt der Teil, den ich damals niemandem erzählt habe: Ich konnte dir haargenau erklären, warum du dich sabotierst — und war in meinem eigenen Leben genau derselbe wie vorher.
Irgendwann bin ich über einen Prozess gestolpert, der auf den ersten Blick fast zu simpel wirkte. Zwei kurze Einheiten am Tag. Die ersten Tage haben sich komisch angefühlt. Aber ich habe es durchgezogen. Und nach ein paar Wochen ist mir etwas aufgefallen: Nicht mein Leben hatte sich verändert. Ich hatte mich verändert.
Seitdem ist dieser Prozess mein Begleiter. Als ich alte Muster loswerden wollte, die mich Jahre gekostet haben. Als ich Gewohnheiten aufbauen wollte, die vorher nie länger als drei Wochen gehalten haben. Als es um mein Business ging, um meine Gesundheit, um mein Training. Und ja, auch als ich beschlossen habe, Deutschland zu verlassen und mir hier in Asien ein Leben aufzubauen.
Das ist der Prozess, den ich seit Jahren jeden Morgen und jeden Abend mache. Und der einzige Grund, warum ich heute das Leben führe, das ich führe.
Ungefähr zehn Minuten morgens und zehn Minuten abends. Das ist alles. Und es sind zwanzig Minuten, die du ohnehin schon hast — die meisten Menschen füllen genau diese Zeitfenster mit ihrem Handy.
Nein. Du musst nichts können und dir nichts merken. Du legst dich hin, drückst Play und wirst Schritt für Schritt durchgeführt. Genau deshalb habe ich das aufgenommen — sich selbst im Halbschlaf zu führen, ist etwas völlig anderes.
Ich verspreche dir keine Wunder. Bei mir hat es ein paar Wochen gedauert, bis ich gemerkt habe, dass ich anders auf Dinge reagiere und Entscheidungen treffe, die ich vorher vor mir hergeschoben hätte. Das Einzige, was das Ganze wirksam macht, ist Wiederholung.
Ja. Du wirst dir dieses Leben vorstellen und ein Teil in dir wird sagen: Ja klar, träum weiter. Das ist völlig normal. Du probst gerade eine Version von dir, die es noch nicht gibt. Natürlich fühlt sich die fremd an — sie wäre ja sonst schon da.
Dann heißt das nicht, dass du wieder am Anfang bist. Es heißt nur, dass du am nächsten Morgen wieder anfängst. Mehr nicht.
Nein. Re-Design ist ein Selbstlern-Programm mit zwei geführten Meditationen. Es ersetzt keine Psychotherapie. Wenn du merkst, dass du tiefer arbeiten willst, findest du auf meiner Coaching-Seite die 1:1-Begleitung.
Nach dem Kauf über meinen Shop bekommst du direkt Zugriff auf die Anleitung und beide Meditationen. Du kannst also schon morgen früh starten.
Kannst du. Ich habe ihn in Folge 12 vom Inner Game Podcast komplett offengelegt — da fehlt nichts. Die Frage ist nur, ob du es tust. Re-Design ist die Ausführung, nicht das Geheimnis.
Die Frage ist nur, wie viele davon du noch haben willst.
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